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Aktuelles |
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"Bienenvertreibungs-Sprays"
Nachricht aus dem Bieneninstitut Celle
Aus aktuellem Anlass - angeregt durch telefonische Nachfragen bzgl. Nutzen oder Gefahren von so genannten Bienenvertreibungssprays möchten wir Sie an unseren Aussagen und Standpunkt teilhaben lassen. Derartige Vertreibungsmittel gehören nicht in eine gute Imkerei, die möglichst naturbelassenen Honig produzieren und nachhaltig arbeiten möchte. Es gibt mit dem Smoker eine alt bewährte und völlig ungefährliche Methode Bienen zu besänftigen und etwas zurückzudrängen. Diverses natürliches Brennmaterial zeigt dem praktischen Imker, wie gut das vorhandene System funktioniert. In der Vergangenheit haben Imker beim Einsatz von „Fabyspray“ Lehrgeld zahlen müssen, da ihre Honige mit dem Wirkstoff DEET aus dem Spray belastet und damit nicht mehr verkehrsfähig waren. Derzeit wird in Imkerkreisen für andere auf dem Markt erhältliche Produkte geworben. Diese sollen wohl keine insektiziden Wirkstoffe, sondern nur Duftstoffe enthalten. Vorsicht! Duftstoffe können den Beuteninnenraum, Waben und Honig belasten. Sind derartige Duftstoffe sensorisch im Honig feststellbar, ist der Honig nach der Honigverordnung (Anlage 2, Abschnitt 1 in Verbindung mit §§ 2 + 4) nicht mehr verkehrsfähig, weil ihm etwas Honigfremdes zugesetzt wurde. Nach hiesiger Kenntnis sind die beworbenen Sprayprodukte nicht auf ihre angebliche Unbedenklichkeit bzgl. Rückstandsverhalten getestet worden. Ferner ist zu bedenken, dass ein großer Teil der Kommunikation und Informationsaufnahme im Bienenvolk über Duftstoffe (Pheromone, Pollenvorrat, frischer Wabenbau, Honig, etc.) erfolgt. Es ist denkbar, dass hier derartige künstlich eingebrachte Duftsprays zu Informations- und Kommunikationsstörungen führen können.
Gruß aus dem Bieneninstitut |
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"Erfolgreich imkern" von Frank Nieser
Honig schleudern und richtig lagern Zum Schleudern und Lagern des Honigs habe ich mir vor fünf Jahren einen Kellerraum umgebaut. Der gekachelte Raum ist gut sauber zu halten, und der Keller bietet mit 14 – 16 °C ideale Lagerbedingungen. In meinen Honigraum gehören neben einem Thermometer auch ein Hygrometer, damit der hygroskopische Honig kein Wasser aus der Luft aufnehmen kann. Zum Glück ist dieser Raum gut belüftet und deshalb trocken. Sollte jemand Probleme mit seiner Lagerörtlichkeit haben, so kann man die Luftfeuchtigkeit mit einem handelsüblichen Luftentfeuchter reduzieren. Mein Betrieb ist beim Gewerbe- und Lebensmittelkontrolldienst gemeldet, und ich werde regelmäßig überprüft und beprobt. Grundlagen für die Kontrollen durch den Gewerbe- und Lebensmittelkontrolldienst sind in erster Linie die Honigverordnung und die Hygieneverordnung. Auf die rechtlichen Bestimmungen möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen und empfehle allen Imkern die Honigschulungen in den einzelnen Landesverbänden. Wann
ist der Honig reif und wie schleudere ich? Nach dem Schleudern läuft der Honig bei mir durch das Doppelsieb und im Anschluss noch durch ein doppeltes Perlonspitzsieb. Aus Erfahrung empfehle ich mindestens zwei Doppelsiebe. Bei Blüten- und Rapshonig, die sehr zäh sind, setzen sich die Doppelsiebe schnell zu. Wenn ich dann wechsele, kann der Honig durch das zweite Sieb weiterlaufen, während ich das erste Sieb reinige. Die Lagerung meines Honigs erfolgt in Kunststoff-Hobbocks bzw. 25-kg-Eimern. Diese kann ich mittels eines Einkochers im Wasserbad sehr schonend erwärmen (38 °C), um den Honig später abzufüllen.
Allgemeine Arbeiten/Hinweise im Mai Mit den ersten Zuchtserien werden die Ableger gebildet und mit einer schlupfreifen Zelle beweiselt. Sie kommen dann auf meinen Ablegerstand.
Quelle: |
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Sammelbestellung Varroamittel für 2012
Hallo liebe Imkerinnen und Imker, Schickt bitte eure Bestellungen bis Mitte Mai an eure Vereinsvorsitzenden, die die Sammelbestellungen dann an den Gesundheitsobmann des Kreisimkervereins, Christoph Schmieta, Hedwigsruh, 30900 Wedemark, weitergeben werden.
Abgabe der Bestellung
bis 31. Mai bei Herrn Schmieta, Mit
imkerlichem Gruß |
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Rückschau:
Tag der offenen Tür im
Bieneninstitut Celle (LAVES) Am ersten Sonntag im September öffnet Jahr für Jahr das Bieneninstitut seine Pforten und bietet einen Einblick in seine Arbeit. Aus allen Landesteilen, insbesondere aber aus Celle strömen stets Menschenmassen in diese herrliche Anlage mit nostalgischer Bausubstanz und zauberhaften Bienengärten. In den Werkstätten konnten die Besucher die vielfältigen Imkereigerätschaften, die Honigabfüllmechanismen und vieles mehr bestaunen. Großen Zuspruch fand auch die Möglichkeit, die vielfältigen Honigsorten aus Niedersächsischen Landschaften zu kosten. Im Vortragssaal liefen den ganzen Tag Präsentationen über Bienen, Wildbienen und die Imkerei. Sehr gut besucht wurde die Vorführung von Imkermeister Ingo Lau im Flechten von Bienenkörben. Aber auch Kinder kamen nicht zu kurz: Wettbewerbe, die Betrachtung von Bienen unter dem Mikroskop und manches mehr lockte Kinder und Jugendliche in die Räume des Instituts. Der zwischenzeitlich einsetzende Regen konnte die gute Stimmung nicht trüben. Danke Bieneninstitut.
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Nie wieder... von Dr. Pia Aumeier Hier klicken um PDF-Datei herunterzuladen (Bitte Geduld, diese PDF ist eine große Datei, das Herunterladen kann bei langsamen PCs etwas dauern!) |
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LAVES
Jahresbericht 2010 von Dr. Werner v.d. Ohe und Mitarbeiter Zum Lesen des Jahresberichts bitte auf diesen Text klicken |
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Zahlen und Fakten aus dem Jahresbericht
für das Geschäftsjahr 2010
Mitgliederbestand / Bienenvölker
(Vergleich zum Vorjahr in Klammern): Jugendliche: 69 (74); Entwicklungstendenz leicht fallend. Mitgliedsstärkste Kreise: Hannover 578 (575), Rotenburg 364 (364), Harburg 339 (341), Entwicklungstendenz in etwa gleichbleibend. Bienenvölker: 42538 (42377); Entwicklungstendenz in etwa gleichbleibend.
EU- und Landesförderung 2009 / 2010
(Euro) In Klammern die Zahlen für 08/09: Schulung 48.428 (51.015), Honiganalysen 19.624 (13.435), Beratungsunterlagen 17.845 (3.993) Startgeld für neue Bienenstände 178 (182) 35.116 (41.801). Achtung: zwischen Einrichtung eines Standes (Antragsstellung) und der Überweisung des Fördergeldes kann ca. 1 Jahr vergehen.
Imkerversicherungen:
Beobachtung der Bienenweide:
Bienengesundheit:
Honig und Honigmarkt: Der Raps honigte auf mageren Sandböden ohne Beregnung aufgrund der Trockenheit fast nicht. Auch die Robinie nur mittelmäßig. Dagegen waren die Sommertracht und auch die Lindetracht überraschend gut. Die Heide war in starkem Maße vertrocknet.
Rechtswesen:
Schulungen:
Zucht:
Medien: „Anfängerkurs Bienenhaltung, Handreichung zur Vermittlung von imkerlicher Theorie und Praxis“ (Dr. Aumeier), eine PowerPoint-Präsentation. Ideal für Kursleiter, nicht für Kursteilnehmer. Für den Terminkalender: Die Vertreterversammlung im nächsten Jahr findet am 18. Februar 2012 in Verden (Aller) statt. Dr. A. Asztalos |
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Grundwissen für Imker Zum Start ins neue Imkerjahr 2011 und begleitend zu ihren fachpraktischen Kursen bietet der Deutscher Bauernverlag GmbH für Neueinsteiger und erfahrene Imker die „Schulungsmappe“ an. 12 übersichtliche Themenkomplexe vermitteln in Form von redaktionellen Beiträgen und Arbeitsblättern Imkerwissen auf dem neuesten Stand. Preis: 25,- Euro plus 3,95 Euro Versandkosten (Inland) an. Zu
bestellen bei: |
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Auszug aus der neuen Verpackungsverordnung Die 5. Novelle der VO ist bereits am 1.1.2009
in Kraft getreten.
Der D.I.B. hat ab sofort zwei neue Glasaufkleber „Pfandglas“ Art.-Nr. 203001 sowie „Um Rückgabe des Honigglases wird gebeten“ Art.-Nr. 203002 in sein Sortiment aufgenommen. Ein perforiertes Blatt mit schwarzer Schrift auf weißem Grund je 102 Stück erhalten Imker zum Preis von 0,80 Euro beim D.I.B., Villiper Hauptstr. 3, 53343 Wachtberg, Tel. 0228-932 9215 bzw. 0228-932 9216. Bitte beachten Sie diese Neuerung unbedingt und stellen Sie Ihre Kunden darauf ein. |